Panda Vampirkrabbe kaufen
Lepidothelphusa cognetti
Panda Vampirkrabbe kaufen: seltene Süßwasserkrabbe aus Borneo mit auffälliger schwarz-weißer Zeichnung und leuchtenden Augen.
Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Lepidothelphusa cognetti |
| Endgröße | 3–5 cm |
| Temperatur | 20–27 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 75 % Land / 25 % Wasser |
| Unterbringung | Terrarium, überwiegend Land |
Die Panda Vampirkrabbe (Lepidothelphusa cognetti, auch Lepidothelphusa padawan) ist eine seltene kleine Süßwasserkrabbe aus Borneo. Ihren Namen verdankt sie der markanten schwarz-weißen Zeichnung.
Der Panzer misst 3 bis 5 cm und ist meist weiß bis cremefarben mit dunklen Markierungen, kombiniert mit auffällig gefärbten Beinen und Scheren. Dazu kommen die charakteristischen leuchtenden Augen.
Panda Vampirkrabbe kaufen: passt sie zu Ihnen?
Die Panda ist eine Landkrabbe aus Borneo, die noch landlastiger lebt als die Geosesarma-Arten. Sie gehört nicht in ein normales Aquarium, sondern in ein feuchtes Terrarium mit kleinem, flachem Wasserteil. Wer noch nie ein Paludarium betrieben hat, startet besser mit einer Geosesarma-Art; wer Erfahrung hat, bekommt mit der Panda eine seltene, unverwechselbar gezeichnete Krabbe. Prüfen Sie vor dem Kauf:
- Ein Terrarium ab 60 cm Länge mit dicht schließendem Deckel, etwa 75 % Land und 25 % flaches Wasser mit Ausstieg
- Feuchter Bodengrund aus Terrarienerde, Kokoshumus und einer dicken Laubschicht, mindestens fünf Zentimeter hoch
- 20 bis 27 °C, stabile Feuchtigkeit, ohne direkte Sonne; im Winter bei Bedarf eine kleine Heizmatte
- Einmal am Tag Sprühen mit kalkarmem Wasser
- Viele Verstecke und Kletteräste, mehr als bei anderen Vampirkrabben
- Eine kleine Gruppe; eiweißreiches Futter und eine Sepiaschale
Ist das Terrarium eingerichtet und seit ein paar Tagen feucht und warm, bestellen Sie die Tiere.
Einrichtung und Haltung
Diese Art ist semi-terrestrisch und braucht beides: Land und Wasser. Ideal ist eine Aufteilung von etwa 75 % Land zu 25 % Wasser, deutlich landlastiger als bei vielen anderen Krabben. Der Wasserteil bleibt flach; wichtig ist, dass die Krabbe selbstständig wieder herausklettern kann.
Die Temperatur liegt am besten zwischen 20 und 27 °C. Sorgen Sie für eine dicke Laubschicht, Kletteräste und Verstecke; die Tiere sind eher scheu und zeigen sich häufiger, wenn sie sich sicher fühlen. Ein geschlossener Deckel hält die Feuchtigkeit im Becken und verhindert Ausbrüche.
Als Bodengrund eignet sich eine Mischung aus Terrarienerde, Kokoshumus und Laub, mindestens fünf Zentimeter hoch und immer leicht feucht, damit die Krabbe graben und sich zum Häuten eingraben kann. Sprühen Sie einmal am Tag mit kalkarmem Wasser.
Fütterung
Allesfresser: Insekten, Frostfutter, Fischfutter und pflanzliches Material. Laub im Becken dient gleichzeitig als Nahrung und als Versteck. Lebendfutter wie Fruchtfliegen oder kleine Grillen deckt den Eiweißbedarf; ergänzen Sie mit getrockneten Garnelen und gelegentlich etwas Gemüse.
Eine Kalziumquelle gehört immer dazu, zum Beispiel eine Sepiaschale, denn Kalzium brauchen die Tiere für den neuen Panzer nach jeder Häutung. Füttern Sie auf dem Landteil, in kleinen Portionen, und entfernen Sie Reste täglich, damit sich im feuchten Bodengrund kein Schimmel bildet.
Die Häutung: die heikelste Phase
Auch die Panda wächst nur über die Häutung: Sie streift den alten Panzer ab und zieht sich dafür in eine Höhle oder unter die Laubschicht zurück. Vorher frisst sie weniger und wirkt unruhig. Bei einer ohnehin scheuen Art fällt das kaum auf, deshalb gilt umso mehr: nicht ausgraben, nicht umsetzen, nicht stören, solange der neue Panzer weich ist.
Die abgestreifte Hülle lassen Sie liegen. Sie wird gefressen, und das Kalzium darin geht in den neuen Panzer. Eine Panda, die einige Tage nicht zu sehen ist, häutet sich meist nur.
Eine scheue Landkrabbe: so sehen Sie sie öfter
Die Panda braucht mehr Verstecke als andere Vampirkrabben. Je strukturierter das Becken, mit Laub, Moos, Rindenstücken, Kletterästen und Höhlen, desto sicherer fühlt sie sich und desto mehr bekommen Sie zu sehen. Ein Becken mit wenigen Sichtbarrieren führt dazu, dass die Tiere fast nur nachts oder gar nicht erscheinen.
Sozialverhalten
In kleiner Gruppe zu halten. Weil die Art scheu ist, braucht sie mehr Verstecke als andere Vampirkrabben; bei mehreren Männchen sind Fläche und Sichtbarrieren wichtig. Halten Sie pro Becken nur eine Art.
Häufige Fragen
Was macht die Panda Vampirkrabbe so besonders?
Die schwarz-weiße Zeichnung ist unter Süßwasserkrabben ungewöhnlich und macht jedes Tier unverwechselbar. Dazu kommt die Seltenheit: Sie stammt aus einem begrenzten Gebiet auf Borneo und ist deutlich seltener im Handel als Geosesarma-Arten.
Was ist der Unterschied zu einer Vampirkrabbe der Gattung Geosesarma?
Die Panda gehört zur Gattung Lepidothelphusa, nicht zu Geosesarma. Sie lebt landlastiger (75 % Land statt zwei Drittel), ist scheuer und deutlich seltener im Handel. Die Grundregeln sind dieselben: feuchtes Paludarium, flacher Wasserteil mit Ausstieg, dichter Deckel, täglich sprühen.
Wie viel Wasser braucht sie?
Wenig, etwa 25 % der Fläche, und flach. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Landteil mit 75 %. Wichtig ist, dass sie selbstständig aus dem Wasser klettern kann.
Ist sie für Einsteiger geeignet?
Nur bedingt. Die Pflege selbst ist nicht kompliziert, aber Sie brauchen ein passend eingerichtetes Terrarium mit stabiler Feuchtigkeit. Wer noch nie ein Paludarium betrieben hat, startet besser mit einer Geosesarma-Art wie der Black Leg oder der Volcano.
Meine Krabbe ist seit Tagen verschwunden. Ist das normal?
Wahrscheinlich häutet sie sich. Vampirkrabben ziehen sich dafür in eine Höhle zurück und kommen erst wieder, wenn der neue Panzer fest ist. Nicht ausgraben, nicht stören, die alte Hülle im Becken lassen.
Wie wird die Krabbe versendet?
In einer isolierten Box mit feuchtem Substrat, bei Bedarf mit Wärmepack, mit Deutsche Post für 7,70 €. Am Freitag und Samstag verschicken wir nicht, damit kein Tier übers Wochenende im Verteilzentrum liegt. Kommt die Krabbe nicht lebend an, bekommen Sie Ihr Geld zurück.
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